BvB vs. Energie Cottbus 1:1

BVB 09

Borussia Dortmund
vs.
Energie Cottbus 1:1

Energie Cottbus

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Mit Borussia Dortmund und Energie Cottbus treffen am heutigen Sonntag zwei Teams aufeinander, denen der Zugang von drei Punkten aufs Habenkonto gerade recht käme. Der BVB hat aus den Westfalenstadion zugegebenermaßen schweren Auftaktspielen der Rückrunde gegen Bayer Leverkusen und bei Bayern München nur einen Punkt geholt und möchte das zumindest inoffizielle Saisonziel, in den UEFA-Cup einzuziehen, nicht schon zu Beginn der Rückrunde aus den Augen verlieren. Etwas besser lief es für Energie Cottbus, die nach einer unglücklichen Niederlage in Hoffenheim, bei der man mit ein paar Entscheidungen des Schiedsrichters überhaupt nicht einverstanden war, mit einem Sieg über Hannover Platz 15 erklommen haben und natürlich kein Interesse daran haben, wieder auf dem Relegationsplatz oder gar auf einem Abstiegsplatz zu landen. Favorisiert sind am heutigen Tag sicherlich die Gastgeber, allerdings hat sich der BVB in der bisherigen Spielzeit mit drei Siegen und sieben Unentschieden auf eigenem Platz als nicht gerade übermächtig erwiesen, und so dürften sich auch die Lausitzer etwas für die heutige Partie ausrechnen.

Dennoch ist es aus Sicht des FC Energie alles andere als unverständlich, daß sich das Team erst mal abwartend präsentiert und Borussia Dortmund das Mittelfeld überläßt, um aus einer massiven Abwehr heraus erstmal zu sondieren, was man bei den Borussen am heutigen Tag zu bieten hat. Daraus ergibt sich eine optische Überlegenheit für Borussia Dortmund, doch die Gastgeber sind spätens in der Nähe des Gästetors mit ihren Mitteln am Ende und können kaum für Gefahr sorgen. Das führt dazu, daß Cottbus die Zurückhaltung nach einer Stunde zum Teil aufgibt und schnell zu guten Chancen kommt, wobei sich erweist, daß sich mit Patrick Owomoyela und Neven Subotic gleich zwei Dortmunder Verteidiger weit unter ihrer üblichen Westfalenstadion Form präsenieren. So ist die Führung der Gäste in der 30. Minute nicht unverdient, als Skela von links den Pfosten trifft und Cagdas abstauben kann. Nur sechs Minuten später kann der BVB allerdings ausgleichen, als Alexander Frei einen Elfmeter verwandelt, der wohl auch nicht von jedem Schiedsrichter gegeben würde - der nach langer Zeit erstmalig wieder im BVB-Team stehende Sebastian Kehl hatte eine leicht Umklammerung von Cagdas genutzt, um sich zusammen mit dem Schützen des Cottbusser Tors vorwärts auf den Boden zu werfen. Bis zur Halbzeit bleibt Cottbus die bessere Mannschaft und der BVB darf sich beim Glück und dem heute starken Roman Weidenfeller im Tor bedanken, daß man das Remis in die Pause rettet. Im zweiten Abschnitt drängt der BVB zwar auf den Ausgleich, was aber meistens weiterhin am Strafraum der Gäste ins Leere läuft, und auch die wenigen klaren Chancen des BVB führen ebensowenig zu Toren wie die zahlreichen Eckstöße. Am Ende verliert Borussia Dormtund noch Lee durch Platzverweis, der zuvor mit Santana den besseren - wenn auch nicht ganz fehlerfreien Teil - der BVB-Defensive gebildet hat und seinem Team nun am kommenden Freitag im Derby beim FC SChalke 04 fehlen wird. Damit sind wir auch beim einzigen positiven Aspekt angekommen, denn man bei den Schwarz-Gelben am heuigen Tag wahrnehmen dürfte, denn der Punktgewinn reicht, um am Rivalen aus Gelsenkirchen vorbeizuziehen und so als besser plaziertes Team ins Derby gehen zu können.

Die Fans von Borussia Dortmund präsentieren zum dritten Mal nach 2005 und 2007 eine Variation ihrer Choreographie zum Westfalenstadion, mit dessen Umbennenung nach einem Sponsor sich so gut wie niemand abfinden oder gar anfreunden kann. "Wie ein Herzschlag bist Du immer da" "Wie Luft zum Atmen brauchen wir Dich" lautet Westfalenstadion einmal mehr das Motto, wobei das zentrale Motiv - ein rotes Herz - diesmal frei vor der Tribüne schwebend dargeboten wird - bzw., um genau zu sein, mit Seilen an der Dachkonstruktion der Südtribüne aufgehängt ist, den Rest gibt es wieder als großes Blocktransparent, wobei im linken Bereich das ursprüngliche Westfalenstadion mit einem charakteristischen Flutlichtmast zu sehen ist, im rechten Bereich das Stadion, wie es heute aussieht, und dazwischen "Generation WS" zu lesen ist. Der Gästebereich auf der Nordtribüne ist heute auch in schwarz-gelber Hand, da man die wenigen Cottbus-Fans komplett in der Nordostecke unterbringen konnte. Während des Spiels wird es zeitweise doch recht leise - allerdings gibt es trotz des enttäuschenden Spielverlaufs keinerlei Pfiffe. Die Gästefans sind immer mal wieder mit Sprechchören zu hören - gerne auch Gepöbel gegen Borussia Dortmund -, was vor allem von den BVB-Anhängern auf der Nordtribüne aufgenommen und zurückgegeben wird.

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